FLS – MODULE

Das FLS

Seit 2009 wird das Farbleitsystem – kurz FLS – von Dejan Pavlovic mit dem Main-Taunus-Kreis in Hessen entwickelt, das Schülern, Lehrkräften, Verwaltungsangestellten und externen Besuchern eine schnellere Orientierung in den Schulen bietet. Darüber hinaus profitieren auch Sicherheitskräfte wie Rettungsdienste, Feuerwehren und Einsatzkräfte der Polizei von einer einfachen Orientierung innerhalb der Schulgebäude, um insbesondere in Not- oder Krisenfällen schnellstmöglich Hilfe leisten zu können.

Wir entwickeln das FLS stetig weiter und sind direkt mit den Schulen und der Polizei in Kontakt, um neue Ideen und Ratschläge umzusetzen. Mittlerweile hat das FLS mehrere Landkreise und Schulträger überzeugt, die dieses System in der nächsten Zeit installieren werden.

Neben dem öffentlichen und sichtbaren Teil des FLS (Türmarker, Eingangsmarker, Schilder, usw.), werden für die Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste zwei Arten von FLS-genormten Orientierungsplänen erstellt, die allerdings nur für den internen Gebrauch zur Verfügung stehen.

Barrierefreie Elemente werden nach Bedarf in das FLS integriert. So werden beispielsweise barrierefreie Zugänge an Gebäuden auf den Orientierungstafeln gekennzeichnet und über Braille-Schrift oder taktile Schrift kann eine zusätzliche Kommunikationsform auf den Türmarkern und Orientierungstafeln aufgebracht werden.

Grundsätzlich ist das FLS mit anderen Orientierungssystemen kombinierbar.

fls_polizei

Die Besuchergruppe aus Marburg und Marburg-Biedenkopf mit Schulleiterin Silvana Stapel (links außen) sowie Dejan Pavlovic (5. von rechts), Erster Polizeihauptkommissar Manfred Braun und Polizeidirektor Jürgen Moog (rechts außen).

HAUPTGRÜNDE, WARUM DIESES SYSTEM VON DER POLIZEI, DEN SCHULTRÄGERN UND DEN JEWEILIGEN SCHULEN BEVORZUGT WIRD:

  • Ein sehr einfach zu verstehendes System Die Lernhürde, um es zu verstehen und anzuwenden ist sehr gering. Unterstützend steht Infomaterial für Eltern und Schulen zur Verfügung.
  • Standardisiert und identisch an allen Schulen Das FLS wird in allen Schulen nach der selben Norm umgesetzt. Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen benutzen das selbe FLS.
  • Schnelle Installation des FLS Wenn die Grundrisse der Schulen vorliegen kann die Umsetzung der Konzeption und Installation innerhalb von 2-4 Wochen fertig gestellt werden.
  • Wartungsfrei und bei Beschädigung schnell und einfach erneuerbar Da das System keine technischen oder elektrischen Komponenten hat, braucht es nicht gewartet zu werden. Erfahrungen zeigen uns, dass die Türmarker nicht beschädigt werden. Falls trotzdem eine Beschädigung stattfindet oder eine Tür erneuert werden muss, ist die Anbringung der FLS-Komponenten in Minuten erledigt.
  • Kostenbewusst Gegenüber anderen Maßnahmen im Bereich der Prävention ist die Installation des FLS sehr günstig.
  • Langfristiger Nutzen Gegenüber anderen Maßnahmen (Gegensprechanlagen, Kameras, Sicherheitsschlösser, usw.) ist das FLS zeitlos.
  • Flexibel Bei Erweiterungs- und Neubauten, kann das FLS unkompliziert ergänzt werden.
  • Alltagstauglich Das FLS ist nicht nur für den “Notfall” geeignet, wie das bei Fluchttreppen oder Fluchthinweisschildern der Fall ist, sondern es kann auch im Alltag für die interne Kommunikation der Schule, bei Veranstaltungen für Besucher und auch für die Schüler selbst genutzt werden.
  • Wahrnehmung von Sicherheit Durch die Präsenz des FLS, wird den Schülern und auch den Eltern gezeigt, dass die Sicherheit an den Schulen einen hohen Stellenwert genießt. Andere technische Mittel sind in der Regel nicht auffallend und werden auch von den Schülern nicht wahrgenommen.
  • FLS-Siegel Jede Schule erhält ein FLS-Siegel, sobald alle FLS-Komponenten angebracht und begutachtet wurden. Dieses Siegel wird am Haupteingang der jeweiligen Schule angebracht. Somit können Besucher sofort erkennen, wenn das FLS an der Schule installiert ist.
  • Vorhandenes und individualisiertes Infomaterial Informationsmaterialien werden an das jeweilige CI und die vor Ort vorhandenen Türmarker jeder Schule angepasst.